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Bericht Partnertreffen SC Sachsenring 2017

Sommerfest der Schachvereinigung und Partnerschaftstreffen mit dem Schachclub Sachsenring

Es gibt wohl wenige Vereine in Hockenheim, bei denen die Städtepartnerschaft mit dem sächsischen Hohenstein-Ernstthal aktiv gelebt wird. Bei der Schachvereinigung 1930 Hockenheim ist das jährliche Treffen fest im Arbeitsprogramm verankert. Im Jahr 1991 fand das erste Treffen beider Schachvereine in Hockenheim statt. Am vergangenen Samstag gab es nun die 24. Auflage. Im nächsten Jahr steht demnach ein Jubiläum an. Bereits am späten Vormittag konnten die fünf Gäste aus der Partnerstadt im Innenhof der Stadtwerke empfangen werden. Nach dem ersten Austausch der Neuigkeiten und einem zünftigen Mittagsimbiss bezogen die Gäste ihre Übernachtungsquartiere im Gasthaus „Zur Pfalz“.
Eingebettet in das Freundschaftstreffen beider Partnervereine war das Sommerfest der Schachvereinigung. Am Nachmittag kamen einschließlich der Delegation aus Hohenstein-Ernstthal unter der Leitung des Vereinspräsidenten Uwe Olek insgesamt ca. 50 Aktive, Ehepartner, Freunde und Sponsoren der Schachvereinigung zusammen, um gemeinsam ein paar angenehme Stunden zu verbringen. Nach einer offiziellen Begrüßung der Gäste und der Eröffnung des Sommerfestes durch Manfred Werk folgte der traditionelle Freundschaftskampf an vier Brettern. In diesem Jahr hatten die Hockenheimer in der Besetzung Jürgen May, Manfred Werk, Ramon Maywand und Christian Wunder das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite und konnten den Wettkampf mit 2,5:1,5 für sich entscheiden.
Das wie immer reichhaltige Kuchenbuffet bot für jeden Geschmack etwas. Leider gab es dann trotz besserer Vorhersagen einen heftigen Regenguss, so dass man sich mit der Tasse Kaffee ein trockenes Plätzchen suchen musste. Nachdem der Schauer vorbei war und Tische und Bänke wieder abgetrocknet waren, standen verschiedene Ehrungen auf dem Programm. Zunächst wurden der Sieger und der Zweite des Freundschaftskampfes mit Medaillen und Urkunden geehrt.

hintere Reihe (von links) der Sieger Hockenheim mit Manfred Werk, Christian Wunder, Jürgen May und Ramon Maywand; vordere Reihe (von links) der Zweite Hohenstein Ernstthal mit Vereinspräsident Uwe Olek, Uwe Liebich, Gerhard Großer und Siegfried Klosterknecht

Der Präsident des SC Sachsenring Uwe Olek übergab in diesem Rahmen als Gastgeschenk zwei wertvolle handsignierte Bildbände an die Schachvereinigung.
Zwischenzeitlich war auch Peter Busch, der Vorsitzende des Freundeskreises Hockenheim – Hohenstein-Ernstthal eingetroffen, der es sich nicht nehmen ließ, mit seiner Gattin dem Treffen einen Besuch abzustatten. Er wurde, wie auch die anwesenden Sponsoren und der Ehrenvorsitzende der Schachvereinigung Dieter Auer, von Manfred Werk herzlich begrüßt.
Im weiteren Verlauf der Ehrungen wurden langjährige Mitglieder des Badischen Sportbundes ausgezeichnet. Für eine 40jährige Mitgliedschaft erhielt Gerold Rocholz die goldene Ehrennadel mit Ehrenurkunde. Ebenso wurde Christoph Brückner für seine 25jährige Mitgliedschaft mit der silbernen Ehrennadel mit Ehrenurkunde geehrt.
Es folgte die Auswertung der diesjährigen Stadtmeisterschaft. Den Titel des Stadtmeisters 2017 eroberte Jürgen Möldner vom SK Landau 1908 mit 6 von 7 möglichen Punkten. Er holte seinen zweiten Titel nach 2014.

Stadtmeister Jürgen Möldner nahm den Siegerpokal aus den Händen von Manfred Werk entgegen

Zweiter wurde der Vorjahressieger Dr. Christian Günther von der SG Turm Albstadt 1902 mit 5,5 Punkten. Den dritten Platz belegte Christian Würfel mit 5 Punkten und war damit bester Hockenheimer. Alle Platzierten erhielten einen Pokal und einen Wertgutschein.

Günter Auer als Co-Team-Chef des Bundesliga-Teams wertete die erreichten Erfolge der Hockenheimer Mannschaften in der zurückliegenden Saison aus. Dies waren vor allem der Deutsche Vizemeistertitel in der 1. Bundesliga, der 2. Platz beim Deutschen Mannschaftspokal und die Aufstiege der Mannschaften 2-4 in die jeweils nächsthöhere Spielklasse. In seinem Ausblick für die kommende Saison stellte er heraus, dass durch die Verstärkungen in allen Mannschaften wiederum positive Ergebnisse zu erwarten sind. Die Zahl der Aktiven ist angestiegen, so dass eine zusätzliche sechste Mannschaft gemeldet werden konnte. Auch im Trainingsbetrieb wird es einige Veränderungen geben, die diesen attraktiver machen sollen.

Ein besonderer Leckerbissen war dann der traditionelle Simultanwettkampf, bei dem sich der aktuelle Stadtmeister seinen Herausforderer stellt. Jürgen Möldner hatte es dabei mit einer hochkarätigen Gegnerschaft zu tun, die ihm sein ganzes Können abverlangte. Wenn dieses Simultan in den vergangenen Jahren stets nur ca. 90 Minuten dauerte, so wurde diesmal bis in die Abendstunden gekämpft. Nach vier Stunden Spielzeit musste auch der letzte Gegner seine Partie aufgeben. Am Ende hatte der amtierende Stadtmeister alle 8 Partien für sich entschieden.
Am frühen Abend, während der Simultankampf noch lange im Gang war, wurde das ebenfalls schon zur Tradition gewordene Spanferkel angeliefert und vom Metzger fachmännisch zerlegt. Neben den leckeren selbstgemachten Salaten konnte man sich auch noch Putenschnitzel munden lassen. Natürlich wurden auch allerlei Getränke konsumiert. Der Abend klang mit lockeren Gesprächen gegen Mitternacht aus.

Am Tag Zwei des Freundschaftstreffens wurde die Delegation aus Hohenstein-Ernstthal am Gasthaus „Zur Pfalz“ abgeholt.

Vor dem Gasthaus „Zur Pfalz“: von links Gerhard Großer, Uwe Liebich, Manfred Werk, Angelika Werk, Vereinspräsident Uwe Olek, Albine Klosterknecht und Siegfried Klosterknecht

Die kurze Autofahrt führte in die Nachbarstadt Schwetzingen. Bei herrlichem Sommerwetter und unter der fachkundigen Führung von Angelika Werk ging es in den Schwetzinger Schlossgarten, der Residenz des Kurfürsten Carl Theodor im 18. Jahrhundert. Man kann sagen, dass alle Beteiligten von der Besichtigung beeindruckt waren und angenehme Erinnerungen mitgenommen haben.

vor dem Schwetzinger Schloss (von links) Christian Würfel, Regina Würfel, Siegfried Klosterknecht, Albine Klosterknecht, Vereinspräsident Uwe Olek, Manfred Werk, Uwe Liebich und Gerhard Großer

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Hockenheim klang das Partnerschaftstreffen harmonisch aus.


mw

(MyPersonalContent v1.3 © Rico Pinzke)